Das Ärztehasserbuch. Ein Insider packt aus.

Das Ärztehasserbuch

München 2007 (Knaur Taschenbuch Verlag), mittlerweile 8. Auflage

Bartens versteht einfach, was vor sich geht – und das ist schlimm genug. Von Menschenhandel und Flurlazaretten wird berichtet; von der gezielten Austrocknung von Patienten, um sie rechtzeitig vor dem Wochenende in eine Klinik abschieben zu können; von flächendeckender Krankrederei und absichtlichen Fehldiagnosen; vom Kongressbetrieb inklusive Pharmastrich und rasender Geldgier; von der Abweisung von Notfallpatienten aus ökonomischen Gründen. Neuzeitliche Marketinginstrumente greifen längst in der Ärzteschaft. Wohlfühl- und Umweltmedizin, Check-ups gegen alles und jeden, Basarmentalität in den Praxen, Barzahler und ausländische Kunden („Arabergestüt“) sind hochwillkommen, Privatpatienten werden bevorzugt. (…) Die Deutlichkeit, mit der Bartens diese epidemische Entwicklung herausarbeitet, beunruhigt dann doch. Wenn er einer breiten Leserschaft zu einem Mehr an Mündigkeit und Selbstbewusstsein verhilft, hat er seinen Zweck schon erfüllt.“
(FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG)

Für den Leser ist es erhellend, mit Bartens hinter die Klinikkulissen zu blicken, weil er sich die Perspektive der Patienten zu eigen macht.“
(DIE ZEIT)

Some valuable observations do emerge from his book. (…) Bartens urges his former colleagues to listen to their patients and to think foremost of the patients and not of the costs. One chapter discusses the fundamental faults of the German health and university systems – where medical students aren’t taught how to communicate with their patients and of a career structure that favours those who excel in publishing scientific papers but who fail to talk to patients.“
(BRITISH MEDICAL JOURNAL)

„Wer ernsthaft krank ist, der sollte diese Neuerscheinung nicht lesen. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Autor Werner Bartens, wie grob viele Mediziner mit ihren Patienten umgehen – oder sie falsch behandeln, manchmal sogar mit tödlichen Folgen. Das Sachbuch ist packend und beängstigend zugleich bis zur letzten Seite.“
(KÖLNER STADT-ANZEIGER)